{"id":54,"date":"2026-01-20T19:03:12","date_gmt":"2026-01-20T19:03:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blind.private-factory.de\/?page_id=54"},"modified":"2026-01-21T19:38:17","modified_gmt":"2026-01-21T19:38:17","slug":"entstehungsgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blind.private-factory.de\/index.php\/entstehungsgeschichte\/","title":{"rendered":"Entstehungsgeschichte"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-post-title\">Entstehungsgeschichte<\/h2>\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>nach Dr. Peter Appelhans<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erinnerungen an die Gr\u00fcndung des Vereins zur F\u00f6rderung sehgesch\u00e4digter Kinder und Jugendlicher in Schleswig-Holstein e. V.<\/h3>\n\n\n\n<p>Am 20. April 1982 war die Staatliche Schule f\u00fcr Sehbehinderte \u2013 so hie\u00df sie damals \u2013 von der Landesregierung gegr\u00fcndet worden. Am 1. August 1983 nahmen sieben Lehrkr\u00e4fte, die alle Sehbehindertenp\u00e4dagoginnen oder \u2013p\u00e4dagogen waren, die Arbeit der mobilen Unterst\u00fctzung und Beratung auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter den Lehrkr\u00e4ften bestand Einigkeit, dass die Arbeit der Schule ohne einen Verein nur schwer denkbar w\u00e4re. Daf\u00fcr gab es vor allem zwei Gr\u00fcnde:<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen kann ein Verein die Arbeit der Schule ideell und finanziell f\u00f6rdern. Er kann Ziele und Arbeitsweise der nach einem neuartigen Konzept arbeitenden Schule im Lande bekannt machen, insbesondere bei Eltern mit sehgesch\u00e4digten Kindern. Er kann Geld einwerben \u00fcber Beitr\u00e4ge und Spenden und die Arbeit der Schule in den Bereichen unterst\u00fctzen, die nicht mit Haushaltsmitteln der Landesregierung finanziert werden k\u00f6nnen. Zum anderen kann der Verein zumindest einen Teil der Aufgaben \u00fcbernehmen, die in anderen Schulen die Eltern in der Schulkonferenz wahrnehmen, n\u00e4mlich die Arbeit der Schule kritisch oder ermunternd begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es fanden sich noch im Jahre 1983 Eltern, die bereit waren \u00c4mter zu \u00fcbernehmen. Eine Satzung wurde vorbereitet, die sich an diejenige der \u201eVereinigung der Freunde blinder Kinder e. V.\u201c in Hamburg anlehnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so waren die Voraussetzungen gegeben, dass eine Gr\u00fcndungsversammlung einberufen werden konnte. Sie fand am 9. November 1983 statt. Die Anwesenden \u2013 es waren Eltern und Lehrkr\u00e4fte der Schule f\u00fcr Sehbehinderte \u2013 billigten die Satzung und den Namen des Vereins, der bis heute nicht ge\u00e4ndert worden ist, und w\u00e4hlten den ersten Vorstand. Ihm geh\u00f6rten an:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Frau Ursula Sturm aus Klausdorf als Vorsitzende<\/li>\n\n\n\n<li>Herr Norbert Holst aus Klausdorf als stellvertretender Vorsitzender<\/li>\n\n\n\n<li>Herr Kurt-Harro Janshen aus Neuwittenbek als Schriftf\u00fchrer<\/li>\n\n\n\n<li>Frau Karin Mordhorst aus Surendorf als Kassenwartin<\/li>\n\n\n\n<li>Frau Ursula Stange aus Gl\u00fccksburg<\/li>\n\n\n\n<li>Frau Monika Neubauer aus B\u00fcdelsdorf<\/li>\n\n\n\n<li>Herr Uwe K\u00f6rner aus T\u00f6nning als Beisitzer<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wurde der Leiter der Schule f\u00fcr Sehbehinderte, Dr. Peter Appelhans benannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 21. November 1983 besuchten die beiden Vorsitzenden und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer den Notar Hornig um die Eintragung in das Vereinsregister vorzubereiten. Die Eintragung erfolgte am 7. M\u00e4rz 1984.<\/p>\n\n\n\n<p>Der neue Vorstand steckte voller Energie und Tatkraft. Um zu erfahren, was man denn alles tun k\u00f6nne, wurde ein Treffen des Vorstandes mit dem Vorstand der \u201eVereinigung der Freunde blinder Kinder e. V. in Hamburg\u201c verabredet, das am 24. Januar 1984 stattfand. Unmittelbar nach der Gr\u00fcndungsversammlung wurden Elterngespr\u00e4chskreise ins Leben gerufen, von denen einige mehrere Jahre existierten. Im Mai erschien die erste Ausgabe des Informationsblattes des Vereins \u201eDie Sehsch\u00e4rfe\u201c. Bis 1987 wurden vier Ausgaben an die Mitglieder versandt, die von Vereinsaktivit\u00e4ten und dem Leben der Einrichtung berichteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr bald entschloss sich der Verein, dem Deutschen Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverband (DPWV) beizutreten, in dem sehr viele Vereine und Einrichtungen zusammengeschlossen sind, die zum Wohle von Menschen mit Behinderungen arbeiten. Ein Freistellungsbescheid des Finanzamtes f\u00fcr K\u00f6rperschaften wurde beantragt und ausgefertigt. Damit war die Gemeinn\u00fctzigkeit des Vereins best\u00e4tigt, und es konnten Spenden eingeworben werden, z. B. bei Gerichten, die Straff\u00e4lligen Bu\u00dfen auferlegen, die sie gemeinn\u00fctzigen Organisationen zukommen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Jahre hat es verschiedene Vorst\u00e4nde gegeben, die die Arbeit der Einrichtung konstruktiv begleitet haben. Der gr\u00f6\u00dfte Erfolg des Vereins war zweifellos die Aktion zur Rettung des Kurshauses, das nach Pl\u00e4nen der Landesregierung nicht renoviert, sondern durch eine Gruppe im Internat der Schule f\u00fcr H\u00f6rgesch\u00e4digte ersetzt werden sollte. Unter dem Vorsitz von Helmut Sternberg konnten die notwendigen mehr als 300.000 DM von kleinen und gro\u00dfen privaten Sponsoren eingeworben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Aktion des Vereins hat sich bis heute nicht ver\u00e4ndert: Der Vorstand&nbsp; und die Lehrkr\u00e4fte des LFS veranstalten jedes Jahr f\u00fcr sehgesch\u00e4digte Kinder, deren Eltern und Freunde ein Sommerfest. In den ersten Jahren fand es in Schleswig statt, inzwischen an wechselnden Orten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nach Dr. Peter Appelhans Erinnerungen an die Gr\u00fcndung des Vereins zur F\u00f6rderung sehgesch\u00e4digter Kinder und Jugendlicher in Schleswig-Holstein e. V. Am 20. April 1982 war die Staatliche Schule f\u00fcr Sehbehinderte \u2013 so hie\u00df sie damals \u2013 von der Landesregierung gegr\u00fcndet worden. Am 1. 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